Magic Cleaning, Teil 2: Bücher

Auf geht’s zu Teil 2 meiner Aufräumaktion nach der „KonMari-Methode“ (oder auch „Magic Cleaning“ im Deutschen) von Japans Aufräumcoach Marie Kondo!

Die Klamotten sind sortiert, nun sind die Bücher dran! Und ich sage euch, das ist für eine Leseratte für mich nicht einfach. Wie schon in meinen beiden vorigen Posts (hier und hier) erwähnt, gibt es bei der „KonMari-Methode“ eine feste Reihenfolge, nach der man beim Aufräumen und Ausmisten vorgehen soll:

  • Kleidung
  • Bücher
  • Papiere
  • Kleinkram (also ALLES andere)
  • Erinnerungsstücke

Die Reihenfolge ist so gewählt, dass man bei den „einfacheren“ Kategorien anfängt, sich immer weiter vorarbeitet und mit der schwierigsten Kategorie, den Erinnerungsstücken, endet.

Ich kann aus meiner bisherigen Erfahrung sagen: Meine Klamotten auszusortieren war zwar an einigen Stellen schwierig, aber durch die Menge der Dinge, die man dann doch relativ unbeeindruckt aussortieren kann und durch die „Größe“ der Klamotten habe ich schnell Erfolge sehen können. Allein ein Pulli weniger ergibt schon viel neuen Platz im Schrank. Das spornt natürlich an.

Am liebsten hätte ich mich danach schon auf jede Schublade in der Wohnung gestürzt, sie ausgekippt und durchsortiert, aber NEIN, ich will mich ja an die Reihenfolge halten.

 

Es geht also weiter, und zwar mit den Büchern! Das ist mein Bücherregal vor der Aktion!
(Und ja, das sind Graf Zahl und Kermit auf dem CD-Regal 😉 )

Bücherregal und CD-Regal (vorher)

Wie man sieht ist das Regal ziemlich voll. Es haben sich schon Buch- und Krempelstapel gebildet und die Dekosachen sind da auch irgendwie fehl am Platz…

Hier nochmal in Nahaufnahme:

Bücherregal vorher Detail

Neben diesem Regal gab es noch zwei Regalfächer mit Koch- und Hobbybüchern im Wohnzimmer.

Das sind ALLE Bücher, die ich derzeit besitze:

alle meine Bücher

Jupp, ganz schön viel.

Das ist das leere Regal:

leeres Bücherregal

(Hier sieht man schön, was passiert, wenn man Billy-Regal kauft, sich aber vorher nicht darüber informiert, ob es die passenden Regalböden auch einzeln in der gleichen Farbe gibt. Die gibt es nämlich NICHT in schwarz, sondern nur in schwarz-braun mit Holzmaserung… Deswegen ist jetzt ein Regalbrett anders… Hmpf.)

Und nachdem ich die Bücher durchsortiert habe, habe ich alle verbliebenen Bücher wieder einsortiert. Es ist deutlich mehr Platz auf den einzelnen Regalbrettern, ein Brett ist nun völlig frei und die Regalfächer im Wohnzimmer sind nun auch leer.

Bücherregal (nachher) 2

Insgesamt habe ich etwa die Hälfte (!) meiner Bücher aussortiert. Unglaublich, aber wahr. Dabei bin ich wieder nach der Methode „Machst du mich glücklich?“ vorgegangen. Bei einigen Büchern war das ganz einfach. Bei anderen Büchern musste ich länger überlegen. Einige habe ich aussortiert, später aber wieder vorsichtig zurückgestellt, weil ich sie doch nicht gehen lassen wollte…

Hier nochmal Nahaufnahmen. Oben die Romane…

Bücherregal (nachher) Detailaufnahme

… und weiter unten habe ich meine Sach- und Koch- und Hobbybücher untergebracht. Nachdem ich sie gegen 2 Uhr morgens schon mehrfach umsortiert hatte, habe ich mich dazu entschieden, sie nicht thematisch oder nach Größe, sondern nach Farbe zu sortierten. Aber vielleicht ändere ich das auch nochmal 🙂 Im Moment gefällt es mir 🙂

Bücherregal (nachher) Detail mit Sachbüchern

Was ich jetzt schon sagen kann: Auch bei den Büchern sieht man sehr schnell einen Erfolg! Ich hatte noch nie so ein leeres Regal wie nach dem Aussortieren. Wobei Marie Kondo immer darauf hinweist, dass man seine Regale trotzdem einigermaßen voll machen und lieber noch andere Gegenstände mit in das Regal packen soll (und ggf. dafür ein anderes Möbelstück aussortieren), da der Mensch dazu neigt, den leeren Platz mit neuen Dingen zu füllen… Ach, das kenne ich ja gaaar nicht von mir 😉 Leeren Platz füllen? Ich? Niemals! 😉

Ein paar Bücher habe ich gleich an Freunde und Familie weiterverschenkt (ein „Hoch“ auf Foto-Handys und schnelle Kommunikationswege!) und ein paar sehr schön erhaltene Bücher werde ich verkaufen, aber den ganzen Rest werde ich in jedem Fall spenden.

Ich glaube, wenn ich mich weiter verkleinern müsste, könnte ich einigermaßen leichten Herzens tatsächlich auch noch mehr aussortieren („Tschüss, Twilight!“ 😉 ), aber der aktuelle Zustand gefällt mir im Moment schon sehr.

Na, was meint ihr? Wenn das so weitergeht, brauche ich beim nächsten Umzug nur noch halb so viele Umzugskartons 😉

Vielleicht sollte ich im gleichen Atemzug mal die Bücher und Leseproben auf meinem eBook-Reader ausmisten… *hust*

 

Liebe Grüße,

Unterschrift

Ps: Im Moment knie ich übrigens vor dem CD-Regal links von den Büchern und sortiere meine CDs. Davon aber später mehr 😉

 

Ein Kommentar:

  1. Pingback: [BLOCKED BY STBV] Magic Cleaning, Teil 4: Der Wandschrank - Lila Erdbeere

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